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Dieser Mann hat es geschafft: Der schlagfertige Italiener Dino Fabrizi (Kad merad), lebt in Nizza und verkauft erfolgreich Teure Autos an Vermögende Kunden. Doch der Schein trügt, denn eigentlich ist Dino gar kein Italiener sondern Algerier. Während er seinem Arbeitgeber und sogar seiner Freundin Hélène (Valerie Benguigui) vorspielt, er fliege am Wochenende nach Rom zu seinen Eltern, gaukelt Dino seiner Familie in Marseille wiederum vor, in Italien Karriere zu machen.
Erst als Dinos Vater einen Herzinfarkt erleidet, beginnt das Lügengebäude zu wackeln: sein Vater bittet Dino, an seiner statt den Ramadan zu begehen. Für einen Moslem kein Problem, aber als katholischer Italiener muss Dino sein Fasten vor seinem Arbeitgeber und vielen Freunden natürlich geheim halten.
Cinemagazine.de meint
Alle bisherigen Kad Merad Fans können froh sein. Auch in “Fasten auf Italienisch” zeigt er sich wieder von der besten schauspielerischen Seite. Es ist faszinierend, wie wandlungsfähig er ist. In “Willkommen bei den Sch’tis” war er äußerst humorvoll, in “22 Bullets” ein exzentrischer Mafiosi und diesmal zeigt er sich als als den perfekten Italiener und gleichzeitig ältester Sohn einer Algerischen Familie.
Die Warnung vorweg, es ist keine ausschließliche Komödie. Natürlich gibt es sehr lustige Szenen, die aber gut verstreut über den Film sind. Dies ist aber auch direkt der Kritikpunkt. Ab und zu kommt ein wenig Langweile auf und man wünscht sich ein bisschen mehr Humor.
Die Hauptaussage des Filmes, die Benachteiligung der Immigranten und den versteckten Rassismus, die nach wir vor Probleme in Europa sind, gibt dem Film den nötigen Tiefgang, um sich von anderen Komödien ab zu setzen.
Fazit
Ein wichtiger Pluspunkt des Films ist Kad Merad, dem man gerne zusieht und schnell mitfühlen kann. Außerdem findet der Film eine relativ gute Balance zwischen lustigem Humor und ein klein wenig Tiefgang.
