Inhalt
Der junge Sam Flynn, Nachkomme des verschwundenen Computergenies und Firmeninhaber Kevin Flynn, lebt sein Leben in einem Rausch. Da er sich nicht für die Firma seines Vaters interessiert, frönt Sam lieber gefährlichen Abenteuern, wie dem Geschwindigkeitsrausch. Obwohl er nicht mehr an die Rückkehr seines Vaters glaubt, begibt sich Sam nach einer geheimnisvollen Information von dem Geschäftspartner seines Vaters auf die Suche in die Vergangenheit und stößt dabei auf eine faszinierende Erfindung seines Vaters. Sam findet sich in einer virtuellen Welt wieder, in der er alles daran setzen muss, um zu überleben. Nach kurzer Zeit begegnet Sam seinem Vater, der sich als computergeneriertes Abbild Clue entpuppt. Mit Hilfe von Quarra kann er fliehen und begegnet seinem wirklichen Vater wieder und erfährt den Grund, warum er nie ins reale Leben zurückgekehrt ist. Mit Hilfe von Quorra versucht Sam seinen Vater zu retten und ihn aus der virtuellen Welt zu befreien. Dabei müssen Vater und Sohn gegen Clue ankämpfen.
Cinemagazine meint
Wir haben Tron: Legacy in der Blu-ray Version getestet und genau dies macht den großen Reiz von Tron aus. Die wirklich tollen Animationen und die sehr schöne Bildqualität ließen uns des öfteren Staunen. In manchen Szenen fühlt sich der Zuschauer so, als würde er in einem alten Atari sitzen. Obwohl die Story an sich etwas flach erscheint, sind die visuellen Effekte gut gelungen.
Besonders eindrucksvoll sind die Motorradrennen, die auf computeranimierten Lichtmaschinen stattfinden. Hier bekommt das Wort Lichtmaschine eine andere Bedeutung. Die Lichtanzüge der Charaktere der virtuellen Welt erinnern ein wenig an Anzüge in der Verfilmung des Rasenmähermannes nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Stephen King. Getragen wird „Tron: Legacy“ von der schauspielerischen Leistung eines Jeff Bridgets, von Garrett Hedlund und von Olivia Wilde, die weit mehr als die Nummer 13 sein kann. In manchen Szenen sind religiöse Anspielungen zu entdecken, die man als Zuschauer leicht überinterpretieren könnte. Daran darf man sich nicht stören. „Tron Legacy“ spiegelt die Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn wieder, welche durch das Verschwinden des Vaters beeinträchtigt wird. Der Sohn söhnt sich mit seinem Vater zu einem sehr hohen Preis aus. Die Entdeckung des Vaters; die Eingliederung zwischen der virtuellen Welt, einer realer Existenz und der Entstehung einer neuen Lebensform, haben Konsequenzen für beider Leben. So zeigt der Film auf, wie sehr der Forscherdrang und Perfektionismus sich auf menschliche Beziehungen und somit das zukünftige Leben auswirken kann.
Fazit
„Tron: Legacy“ ist durchweg ein gelungener Film. Für die Vertonung des Streifens hat Disney die französische DJ-Formation Daft Punk verpflichtet, die „Tron:Legacy“ den letzten Schliff verleiht. Der Film ist ein eindrucksvolles Epos, welches seinen Platz in der Filmgeschichte finden wird. Allerdings empfehlen wir ganz klar den Kauf der Blu-ray, am besten sogar mit 3D und nicht der DVD, da die Bilder doch sehr entscheidend sind.
Tron: Legacy ist ab dem 1. Juni auf DVD & Blu-ray erhältlich.
